Hier finden Sie häufig gestellte Fragen, über den Ausbildungsweg zum Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgen:


Frage:

 

Auf der Homepage der DGMKG habe ich sehr gute Informationen bezüglich der Weiterbildung zum MKG-Chirurgen gefunden. Eine meiner Fragen ist allerdings offen geblieben.
Ich habe gerade meine ärztliche Approbation abgeschlossen und möchte gerne parallel zum Zahnmedizinstudium bereits mit der Facharztweiterbildung
(50%-Stelle) beginnen. In den meisten Bundesländern ist dies auch kein Problem.
Allerdings würde ich gerne in Bayern anfangen, und die dortige Ärztekammer erkennt nur Weiterbildungszeiten nach der Doppel-Approbation an.
Meine Frage ist nun, ob ich in Bayern 4 Jahre Zahnmedizin studieren kann mit einer halben Stelle als MKG-Assistenzarzt parallel. Danach würde ich in ein anderes Bundesland wechseln und dort mit 3 weiteren Jahren die Weiterbildung vervollständigen. Würde die Weiterbildungszeit, die ich in Bayern vor der zahnärztlichen Approbation geleistet habe, beispielsweise von der Ärztekammer Nordrhein anerkannt werden?

Antwort:
....grundsätzlich gilt immer die Weiterbildungsordnung derjenigen Ärztekammer, in deren Bereich Sie zum Zeitpunkt der Anmeldung zur Facharztprüfung tätig sind.
Insofern ist ein solcher Wechsel mit dem gewünschten Resultat der Anerkennung von Vorleistungen möglich und wird praktiziert.
Ich empfehle Ihnen zur Sicherheit eine Anfrage z.B. bei der Ärztekammer Nordrhein, deren Auskunft wäre dann rechtsverbindlich.

 


Frage:

 

...1. Laut meinen Recherchen müssen im Zahnmedizinstudium noch für die Vorklinik die Kurse TPK, Pahntom 1 +2 absolviert werden. Ist es möglich, diese in einem Semester und den anschließenden Semesterferien oder sogar zeitgleich zum 10ten Semester der Humanmedizin zu absolvieren?
Ich werde aus den Antworten nicht schlau. Einmal heißt es, man kann nicht gleichzeitig in beiden Studiengängen Kurse belegen, dann aber wieder, man soll so viel wie möglich gleichzeitig belegen.
Oder gibt es in Deutschland irgendeine Uni, die auch Externen anbietet solche Kurse in der vorlesungsfreien Zeit an einem Stück zu erledigen, dass man im Zahnmedizinstudium gleich mit dem 6ten Semester beginnen kann?

2. Wenn ich das Humanmedizinstudium voraussichtlich im Oktober 2016 beendet habe, wann muss ich mich für das Zahnmedizinstudium bewerben, dass ich im Sommersemester beginnen könnte.
Mache ich dies direkt an der Uni, wenn ich in Kiel bleiben möchte oder muss ich mich wieder über Hochschulstart an den Unis bewerben? Zählt der Abiturschnitt dann ganz normal oder gibt es hier eine Sonderregelung für Zweitstudiengänge? (ich habe etwas von 3% gelesen, die bei der Vergabe berücksichtigt werden; durch meinen Abischnitt hätte ich einen Platz mit sehr großer Wahrscheinlichkeit sicher)

3. Wenn die Kurse TPK, Phantom 1 und 2 nicht vorab belegt werden können und man nicht gleich im 6ten Semester starten kann, in welches Semester würde ich dann eingestuft werden? Und ist dies so einfach möglich, da mann ja in eine Gruppe von Studenten eingefügt wird, die seit dem 1. Semester zusammen sind und muss man hier hoffen, dass jemand aufhört, damit ein Platz frei wird?

4. Zur gleichzeitigen Arbeit während des Zahnmedizinstudiums wurde zwar schon reichlich beantwortet, dennoch würde ich gerne Folgendes genauer in Erfahrung bringen.
Laut Stundenplan eines Zahnmedizinstudenten in Kiel sind vormittags Vorlesungen und nachmittags Pflichtkurse. Würde das gleichzeitige Arbeiten nun so aussehen, dass man die Vorlesungen nicht besucht, da sie nicht Pflicht sind und nachmittags dann zu den Pflichtkursen geht?
Oder in welcher Zeit müsste man arbeiten?
Ich kann mir wirklich gar nichts unter einer halben Stelle vorstellen. Wenn man 1 Jahr arbeitet, werden dann laut einfacher Rechnung 6 Monate anerkannt?

Antwort:
...vorab eine allgemeine Bemerkung:
Jede Uni gleicht in meiner Wahrnehmung einem Dschungel mit ganz eigenenRegeln und Gepflogenheiten…

Das einzig allgemein gültige Gesetz ist das Regelwerk der Approbationsordnung für Zahnärzte von 1955!, in deren §61
die Studienanforderungen für Medizinstudenten und Ärzte im Zweitstudium Zahnmedizin festgeschrieben sind.


http://www.gesetze-im-internet.de/z_pro/BJNR000370955.html

Die praktische Umsetzung ist an jeder Uni autonom und oft verschieden.
Ich empfehle Ihnen ein Gespräch mit der MKG-Uniklinik Kiel (Direktor Prof. Wiltfang) und mit dem Studiendekan der Med.Fak.
wegen Ihrer Detail-Fragen. Das heißt, Sie müssen sich aktiv durchfragen bei Kommilitonen der Zahnmedizin und Kollegen der MKG-Klinik.

Zu Ihrer Frage 4) gilt ebenfalls das gesagte oben. Normalerweise ist Zahnmedizinstudium ein Vollzeitjob mit hoher Präsenzpflicht auch in Vorlesungen,
so dass kaum Zeit für das Medizinstudium oder anderes bliebe.
Sie können allenfalls in den Semesterferien arbeiten.
Eine halbe Stelle bedeutet, dass Sie, in welcher Verteilung auch immer, 50 % der regulären Jahresarbeitszeit ableisten.
So wird eine Weiterbildung auf einer halben Stelle über ein Jahr mit 6 Monaten angerechnet.

 


Frage:
.....ich habe eine Frage bezüglich meines Studiums der Zahnmedizin: Ich bin bereits approbierte Ärztin und habe zu Beginn des Medizinstudiums parallel angefangen Zahnmedizin zu studieren. In diesem Studiengang habe ich bereits den Kursus der TPK, Phantom I und II belegt. Die zahnärztliche Vorprüfung habe ich damals jedoch nicht gemacht. Nun ist meine Frage, ob ich die zahnärztliche Vorprüfung als Ärztin anerkannt bekomme bzw. nicht mehr absolvieren muss. Kann ich quasi unter Vorweis der 3 vorklinischen Kurse (TPK, PHI und II) direkt in der Klinik weiterstudieren (6. Semester) oder muss ich Teile der zahnärztlichen Vorprüfung trotzdem absolvieren (z.B. Werkstoffkunde?)?

Antwort:
....als Ärztin gilt für Sie der §61 der Approbationsordnung für Zahnärzte, Abschnitt 4 und 5:

(1) (weggefallen)
(2) Studierende der Medizin, die die ärztliche Vorprüfung oder den Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach einem mindestens zweijährigen Medizinstudium nach der Approbationsordnung für Ärzte vom 27. Juni 2002 (BGBl. I S. 2405) vollständig bestanden haben, können zur zahnärztlichen Vorprüfung zugelassen werden, wenn sie nachweisen, daß sie
a) zwei Vorlesungen über Werkstoffkunde gehört und
b) regelmäßig und mit Erfolg an einem Kursus der technischen Propädeutik, an einem Phantomkursus der Zahnersatzkunde und während der
vorlesungsfreien Monate an einem weiteren Phantomkursus der Zahnersatzkunde teilgenommen haben. (3) Studierende der Medizin, die die Nachweise
nach Absatz 2 erbracht haben, werden in der zahnärztlichen Vorprüfung nur in dem Fach Zahnersatzkunde (§ 28 Abs. 1 IV) geprüft. Die Prüfung muß
einschließlich einer etwaigen Wiederholungsprüfung innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten nach Beginn beendet sein. Andernfalls gilt sie
endgültig als nicht bestanden. Die Frist kann bei länger dauernder Krankheit oder bei Verhinderung aus anderen zwingenden Gründen verlängert
werden. Die Prüfung ist bestanden, wenn das Urteil mindestens "befriedigend" lautet. (4) Ärzte und Medizinalassistenten werden zur zahnärztlichen
Prüfung zugelassen, wenn sie nachweisen, daß sie eine Vorlesung über Einführung in die Kieferorthopädie und je zwei Vorlesungen über
Werkstoffkunde, Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten, Zahn-, Mund- und Kieferchirurgie, Zahnerhaltungskunde, Zahnersatzkunde und Kieferorthopädie
gehört, während eines Semesters an einem Röntgenkursus, an einem Kursus der technischen Propädeutik, an einem Phantomkursus der
Zahnerhaltungskunde, an einem Kursus der kieferorthopädischen Technik, an einem Phantomkursus der Zahnersatzkunde und während der
vorlesungsfreien Monate an einem weiteren Phantomkursus der Zahnersatzkunde sowie während zweier Semester an einem Operationskursus und an
einem Kursus der kieferorthopädischen Behandlung regelmäßig und mit Erfolg teilgenommen,

c) je zwei Semester als Praktikant den Kursus und die Poliklinik der Zahnerhaltungskunde und den Kursus und die Poliklinik der Zahnersatzkunde und drei
Semester als Praktikant die Klinik und Poliklinik der Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten regelmäßig und mit Erfolg besucht haben. § 36 Abs. 2 gilt
entsprechend. (5) Ärzte und Medizinalassistenten, die nach Absatz 4 zur Prüfung zugelassen sind, sind von den Prüfungen in den Prüfungsabschnitten
I bis VI befreit. In der Prüfung in Zahnersatzkunde (Prüfungsabschnitt X) hat der Kandidat auch die für die zahnärztliche Vorprüfung erforderlichen Kenntnisse der Werkstoffe und der Herstellungsmethoden des Zahnersatzes (§ 28 Abs. 5 Buchstabe b) nachzuweisen. Die Prüfung muß einschließlich

etwaiger Wiederholungsprüfungen innerhalb eines Zeitraums von neun Monaten beendet sein. Andernfalls gilt sie endgültig als nicht bestanden. Die Frist kann bei länger dauernder Krankheit oder bei Verhinderung aus anderen zwingenden Gründen verlängert werden. (6) Die Prüfung nach Absatz 4 ist im
ganzen nicht bestanden und muß in allen Abschnitten wiederholt werden, wenn das Urteil in einem der Abschnitte VII bis X "schlecht" oder in zweien der Abschnitte VII bis X "nicht genügend" oder schlechter oder in dreien der Abschnitte VII bis XI "mangelhaft" oder schlechter lautet. Ist die Prüfung
bestanden, so ermittelt der Vorsitzende ihr Gesamtergebnis in entsprechender Abweichung von der Bestimmung des § 58 Abs. 1."

Das heißt, dass Sie keine Physikumsprüfung in Prothetik abzulegen haben!
Sie können direkt alle möglichen Veranstaltungen belegen, da Sie bereits approbiert sind.
Wenn die Hochschule versucht, Sie zur Physikumsprüfung zu bewegen, verweisen Sie auf die gültige AO ZÄ ( siehe oben)

 


Frage:
.... Ich bin doppeltapprobiert, arbeite allerdings seit einigen Jahren in meiner eigenen Zahnarztpraxis, die ich an sich gerne behalten möchte,
da mir die Arbeit Spass macht.
Nun meine Frage: Könnte ich grundsätzlich den 5-jährigen Facharzt nicht auch auf einer halben Stelle, also 20-25 Stunden die Woche machen und dann halt entsprechend mit dopperlter FA-Zeit von 10 Jahre? Geht das grundsätzlich (vorausgesetzt man findet eine Klinik, die einen motivierten, zuverlässigen Teilzeitmitarbeiter aufnehmen würde)
oder ist das über 10 Jahre nicht erlaubt ?

Antwort:
.....Grundsätzlich ist eine Weiterbildung in Teilzeit nach Genehmigung durch die Landesärztekammer möglich.Ob Ihnen diese für die volle Weiterbildungszeit unter Fortführung der Praxistätigkeit erteilt wird,wäre unbedingt vorher abzuklären.

 


Frage:
....... ich habe soeben mein Humanmedizinstudium (zuvor auch schon Zahnmedizinstudium) abgeschlossen. Ich bin gebürtiger Deutscher, habe jedoch jetzt eventuell die Möglichkeit meine Assistenzarztzeit für die Facharztausbildung MKG in Österreich (genauer gesagt an der Universitätsklinik Innsbruck) anzufangen oder vieleicht sogar komplett dort zu absolvieren. Dabei ist mir klar, dass der Unterschied zwischen der Ausbildungsdauer (deutschland 5 Jahre, Österreich 4 Jahre) eventuell zu Problemen führen kann. Deswegen stellt sich mir die Frage, ist es einfach gesagt und vereinfacht einfach nur so zu lösen: Vier Jahre österreich und danach ein Jahr plus in Deutschland um äquilvalenz zu erreichen? Oder könnte es selbst bei den schon 4 absolvierten Jahren zuvor Probleme in der Anerkennung geben.

Antwort:
......grundsätzlich erfolgt in der EU die wechselseitige Anerkennung von Facharztdiplomen. Das heißt, dass der österreichische Facharzt für MKG in Deutschland anerkannt wird. Sie haben bereits die ärztliche und zahnärztliche Approbation, so dass einer Anerkennung In Deutschland nach erfolgter Facharztanerkennung in Österreich nichts im Wege stünde. Sie könnten also ein Jahr "sparen" und könnten in Deutschland uneingeschränkt in Klinik und Praxis tätig werden.

Ich empfehle Ihnen eine formale Anfrage bei der Landesärztekammer, in deren Bereich Sie später in Deutschland tätig werden wollen mit der Bitte um eine sogenannte Äquivalenz-Bescheinigung der österreichischen Facharzt-Anerkennung.

Wenn Sie noch keine konkreten Pläne haben, empfehle ich diese Anfrage bei der Bayrischen Landesärztekammer zu stellen, da diese am besten mit den Umständen in Österreich vertraut ist.


Frage:
.....ich wende mich mit der Frage an Sie,inwiefern Weiterbildungszeiten im Fach MKG aus Österreich in Deutschland auf die
Facharztweiterbildungszeit anrechenbar sind. Wenn ich z.B.insgesamt 2 Jahre Chirurgie, 6 Monate HNO , ein Zahnemedizinstudium plus 1 Jahr MKG nachweisen kann,wie lange würde dann ,nach Ihrer Schätzung die Facharztweiterbildung in Deutschland bis zur Facharztprüfung dauern?

Antwort:
.. die Weiterbildungsmindestzeit für MKG beträgt in Deutschland 5 Jahre. Ein Jahr in Chirurgie und HNO insgesamt können Ihnen darauf anerkannt werden. Das Jahr MKG ist auch anrechenbar, so dass Ihre restliche Weiterbildungszeit noch mindestens 3 Jahre beträgt. Bitte beachten Sie, dass In Bayern und Niedersachsen die Weiterbildungszeit in der MKG erst nach Vollendung des Zahnmedizinstudiums beginnt. Im übrigen Bundesgebiet muss die zahnärztliche Qualifikation/Approbation erst zum Ende der Weiterbildungszeit vorliegen.

 


Frage:

...ich hätte eine Frage bezüglich der Weiterbildung für MKG. Ich habe auf Ihrer Homepage gelesen , dass einige Landesärztekammer die Weiterbildung für Oralchirurgie für Zahnärzte bis zu 2 Jahre anerkennen, falls diese bei einem Weiterbildungsermächtigten MKG Chirurgen durchgeführt wurde. Meine Frage lautet, ob es für die Anerkennung dieser 2 Jahre, Voraussetzung ist, dass die Weiterbildung Oralchirurgie (insgesamt 4 Jahre) abgeschlossen sein muss.

Antwort:
...nur in Hessen ist die Anerkennung von bis zu 2 Jahren Oralchirurgie als "Kann"-Bestimmung in der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer formalisiert. Es können bis zu 2 Jahren anerkannt werden, wenn der Weiterbilder die Befugnis für MKG besitzt und der Inhalt der Weiterbildung OC dem der ersten zwei Jahre MKG und ggfs. darüber hinaus entspricht. Eine volle Weiterbildung in OC ist dafür meines Erachtens dazu nicht notwendig. Es wird stets bei jeder Ärztekammer eine Einzelfallprüfung durchgeführt. Meistens wird ein Jahr anerkannt. Stellen Sie Ihren Antrag bei der für Sie zuständigen Ärztekammer, nämlich dort, wo Sie arbeiten. (Arbeitsortprinzip). Falls Sie "arbeitslos" sind, gilt das Wohnortprinzip für die Zuständigkeit.

 


Frage:
....ich freue mich, dass ich nach nunmehr erfolgreich abgeschlossenem Medizinstudium zum 1.7.14 meine Weiterbildung zum MKG Chirurgen an einer deutschen Uni aufnehmen kann. Nach dem Zahnmedizinstudium absolvierte ich die Weiterbildung Oralchirurgie. Nun tauchen in diesem Zusammenhang zwei Fragen auf: 1. Wird mir die Weiterbildung OC auf die Weiterbildungszeit MKG angerechnet und wenn ja, welcher Zeitraum? 2. Ist es formal korrekt mit der Gehaltsstufe Ä1 eingestellt zu werden, obgleich ich die FZA-Qualifikation OC mitbringe (Erworben 2010)?
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir helfen könnten diese Fragen zu beantworten.

Antwort:
.....die Frage der Anrechnung der Weiterbildung Oralchirurgie ist nicht einfach zu beantworten und hängt von der für Sie zuständigen
Landesärztekammer ab, in deren Bezirk Sie tätig werden. Es empfiehlt sich, dort einen Antrag auf Anerkennung
und Anrechnung auf die Weiterbildung MKG zu stellen. Es handelt sich jeweils um eine Einzelfall-Entscheidung außer in Hessen,
wo die Weiterbildungsordnung für MKG offiziell die Anrechnung von bis zu zwei Jahren OC vorsieht.

Im Regelfalle erkennen die meisten LÄK ein Jahr OC an.

Bei der zweiten Frage bin ich nur begrenzt kompetent. Normalerweise ist der Fachzahnarzt im Tarifrecht dem
Facharzt gleichgestellt und wird gleich bezahlt. Die Kernfrage ist wohl, als was Sie eingestellt werden und
ob die Vorleistungen berücksichtigt werden.

Der beste Ansprechpartner für Tarifrecht ist der Marburger Bund, dessen Mitgliedschaft ich neben der in der DGMKG
jedem Klinikarzt nur empfehlen kann. Dort wird man Sie kompetent juristisch beraten, was das Tarifrecht angeht.

 


Frage:
.....nach Erlangung der Doppel-Approbation würde ich gerne meine Weiterbildung für eine gewisse Zeit (6-12 Monate) in Skandinavien, insbesondere Norwegen oder Schweden fortführen. Gibt es hierbei Etwas zu beachten? Da es in den beiden Ländern die Fachrichtung MKG nicht gibt: In welchen Kliniken könnte ich eine von den deutschen LÄK's anerkannte Weiterbildung durchführen?

Antwort:
......in Norwegen gibt es meines Wissens die Weiterbildung zum Facharzt für MKG auf Basis der Doppelapprobation, gleiches gilt für Finnland. In Schweden und wohl auch Dänemark ist unser Fach eine Spezialität auf zahnärztlicher Basis. Also können Sie dort in Kliniken arbeiten, die Oral ( and Maxillo-facial) surgery anbieten. Unter Umständen kann ein Jahr dieser Weiterbildung in DK und S auf die deutsche fachärztliche Weiterbildung angerechnet werden. Dieses sind jedoch Ermessensentscheidungen nach Einzelfallprüfung der jeweiligen deutschen Ärztekammern ohne Rechtsanspruch.
Eine Anrechnung auf eine deutsche WB in Oralchirurgie sollte kein Problem sein. Hier empfiehlt sich eine Anfrage bei der jeweiligen Zahnärztekammer.
Das bedeutet, dass Weiterbildungszeiten in Norwegen und Finnland am ehesten von deutschen Ärztekammern anerkannt werden können. Allerdings zählen in Niedersachsen und Bayern nur Zeiten nach der Doppelapprobation.
Um ganz sicher zu gehen, empfiehlt sich eine Anfrage bei derjenigen Landesärztekammer, in deren Bereich Sie in D Ihre Weiterbildung fortsetzen wollen. Wenn Sie die komplette WB im Ausland machen wollen, empfiehlt sich ein Land in der EU,
in dem die doppelte Approbation Voraussetzung für den MKG-Facharzt ist, damit Sie in Deutschland unbeschränkt arbeiten können.


Frage:
......letzten Winter habe ich meine Approbation in Humanmedizin erhalten und möchte später gerne MKG'ler werden. Dazu habe ich nun einige Fragen. Ich wäre sehr froh, wenn Sie mir diese beantworten könnten. Ich habe auch schon auf Ihrer homepage unter Q&A viel gelesen. Zum Teil habe ich aber das Gefühl, dass die Einträge etwas älteren Datums sind. Deshalb möchte ich lieber auf "Nummer sicher gehen".

1.) Welche Fachbereiche werden für die Facharztausbildung eines MKG-Chirurgen anerkannt?
Meines Wissens sind es Anästhesie, MKG, (plastische und/oder allgemeine) Chirurgie. Stimmt das?

2.) Könnte ich generell auch in einer MKG Abteilung arbeiten, ohne nebenbei Zahnmedizin zu studieren?
Ich würde erst zum WS 2014/15 damit beginnen, habe es also fest vor.

3.) Kann ich schon jetzt Mitglied in der DGMKG werden?
Welche Vorteile ergeben sich für mich dadurch?

Antwort:
.....zu Frage 1) kann ich Ihre Angaben bestätigen. Es lohnt aber, sich die jeweils gültige Weiterbildungsordnung der für Sie zuständigen Landesärztekammer
anzusehen, da noch mehr Fächer, wie HNO, anerkannt werden können.
Gültig sind die Bestimmungen der LÄK, in der Sie zum Zeitpunkt der Weiterbildungsprüfung berufstätig sind.

Zu Frage 2) ist festzustellen, dass Sie die Weiterbildung zum MKG-Chirurgen mit der ärztlichen Approbation an einer anerkannten Weiterbildungsstelle des Faches beginnen können.
Die Approbation zum Zahnarzt muss erst zur Facharztprüfung vorliegen. Dieses gilt nicht in Bayern und Niedersachsen. Dort müssen sie vor Beginn der Weiterbildung beide Approbationen vorweisen.
Dieses ist eine Folge des Föderalismus, siehe auch meine Antwort zur Frage 1)!
Das heißt, dass Sie sehr wohl Ihre WB zum MKG-Chirurgen vor Aufnahme des Zahnmedizinstudiums aufnehmen können außer in Bayern und Niedersachsen.

Zu Frage 3): Wenn Sie eine Weiterbildungsstelle in der MKG nachweisen können, können Sie meines Wissens auf Antrag mit dem Status eines Weiterbildungsassistenten in die
DGMKG aufgenommen werden.
Für 50 € Jahresbeitrag bekommen Sie die volle Beratung der DGMKG, den elektronischen Bezug unserer beiden deutschsprachigen und englischsprachigen Fachzeitschriften und
die stark ermäßigte Teilnahme an allen Kongressen und die Mitgliedschaft im "Jungen Forum" der DGMKG


Frage:...
Ich bin Im zweiten Jahr in Ausbildung zum MKG-Chirurg in die Niederlande. Ich habe Zahnmedizin in Deutschland und human Medizin in den Niederlanden studiert. Aus persönlichen Gründen möchte ich bald mit meine Familie nach Deutschland umziehen.Kann ich meine Ausbildung in Deutschland fortsetzen?, wo kann ich Stellenangebote für die Ausbildung MKG-Chirurgie finden? Wie kann ich mich bewerben?.

Antwort:.....da Sie ein deutsches Zahnmedizinstudium absolviert haben und das Medizinstudium in Holland, sind Sie meines Erachten voll migrationsfähig, das heißt, dass Sie in Deutschland Ihre Weiterbildung in MKG ohne weiteres fortsetzen können. In Deutschland beträgt die Mindestzeit 5 Jahre.

Die Geschäftsstelle der DGMKG ist gerne bereit, Ihre Bewerbung in die Job-Börse unserer Homepage zu stellen.

Außerdem können Sie Herrn Prof.Dr. Dr. Gehrke anmailen, er ist Sprecher des Arbeitskreises Krankenhausärzte
und wird Ihre Bewerbung an interessierte Kliniken weiterleiten.

gerd.gehrke@henriettenstiftung.de

Im Deutschen Ärzteblatt und in der ZM finden Sie im Internet Stellenanzeigen.


Frage:
Ich mache Facharztausbildung zum MKG-Chirurg in Slowenien (sechs Jahre). Ich habe zuerst mein Studium in Allgemeiner Medizin abgeschlossen und dann mit Weiterbildung zum MKG-Chirurgen begonnen. Während der Fachartzausbildung, mache ich auch Zahnmedizinstudium (vier bis fünf Jahre). Das Studium solte ich vor ende meiner Ausbildung beenden.
In Slowenien ist Doppelapprobation nicht notwendig aber gewünscht. Kann ich ein Teil meiner Ausbildung in Deutschland machen oder eine Berufserlaubnis beintragen nach der Ausbildung? Danke führ Ihre Antwort.

Antwort:
....da Slowenien der EU angehört, gilt der Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung von Diplomen.
Außer in Bayern und in Niedersachsen muss die zahnärztliche Approbation erst am Ende der Facharzt-Weiterbildung zum MKG-Chirurgen vorliegen.

Für den deutschen Facharzt für MKG brauchen Sie zwingend die Doppelapprobation als Arzt und Zahnarzt.

Das bedeutet, dass Sie in Deutschland (außer in Bayern und Niedersachsen) Ihre Weiterbildung fortsetzen könnten.
Vorrausetzung ist die formale Anerkennung Ihrer bisherigen Abschlüsse (Approbation als Arzt) und gegebenenfalls eine Sprachprüfung durch die zuständige Behörde des Bundeslandes, in dem Sie tätig werden wollen.


Frage::
...nach meinem abgeschlossenem Zahnmedizinstudium habe ich anschließend mit dem Humanmedizinstudium begonnen. Parallel arbeite ich in einer Klinik für Mund-Kiefer-und Gesichtschirurgie als Weiterbildungsassistent für Oralchirurgie. Nun meine Frage: Ist es möglich sich die abgeleistete Zeit sowie die dokumentierten Stationsarbeiten und Vordergrunddienste auf das Praktische Jahr anrechnen zu lassen?

Antwort:
....die Frage einer Anrechnung von Vorleistungen auf das praktische Jahr kann Ihnen nur das Landesprüfungsamt beantworten, da es sich hier um eine Frage des Studiums handelt.
Es stellt sich die Frage der Sinnhaftigkeit dieses Vorgehens, da Ihnen maximal das freie Tertial anerkannt werden könnte und dieses werden Sievoraussichtlich sowieso in der MKG machen.
Aus rechtlichen formalen Gründen sehe ich wenig Aussicht auf Erfolg beim Prüfungsamt.

Viel interessanter für Sie ist die u.U. gegebene Anrechnung Ihrer Weiterbildung Oralchirurgie auf die Facharztweiterbildung MKG.


Frage:
..ich habe eine Frage zu der Weiterbildung in der MKG Chirurgie. In wiefern unterscheidet es sich ob man nach dem Physikum gleichzeitig Zahn- und Humanmedizin studiert oder erst nach der humanmedizinischen Approbation mit einer halben Stelle in der MKG Chirurgie und dem Zahnmedizin Studium anfängt. Und wo kann man da noch Zeit finden für die beiden Doktorarbeiten, das schafft man wohl auch nicht während dieser Zeit oder? Ich würde gerne wissen wann man realistisch bei diesen beiden Wegen plus normalaufwändiger Doktorarbeit rechnen kann.

Eine weitere Frage, die tariflichen Gehaltsregelungen betreffend. Inwiefern unterscheiden sich doch die Gehälter eines Chirurgen von einem MKG Chirurgen?

Antwort:
....in meiner Wahrnehmung ist ein Parallelstudium in Einzelfällen technisch immer noch möglich aber sehr schwierig, da die Präsenzpflicht in beiden Fächern sehr hoch ist. Außerdem gibt es erhebliche Hürden für ein Parallelstudium bei der Zulassung zum zweiten Fach. Deshalb ist es realistisch, erst das Medizinstudium zu vollenden und dann konzentriert das Zahnmedizinstudium durchzuführen.
Wenn Sie schon das Physikum in beiden Fächern haben, müssen Sie für das klinische Studium der Zahnmedizin 2,5 Jahre einplanen. In Summe also mindestens 8,5 Jahre für beide Studien.

Der Zeitaufwand für die Promotionen ist ebenfalls erheblich aber generell nicht kalkulierbar. Es scheint jedoch immer noch möglich, in vertretbarer Zeit zu promovieren parallel zum Studium und zur Facharztweiterbildung.

In den Tarifverträgen gibt es keinen Unterschied zwischen einzelnen Fächern. Das heißt, die Einstufung hängt von den gleichen formalen Kriterien ab. Es gibt hier keinen Bonus für die doppelte Qualifikation. Wirtschaftliche Erwägungen sollten Ihre Fachwahl nicht primär beeinflussen sondern Neigung und Interesse, da eine seriöse Prognose über die ökonomische Entwicklung sehr schwierig ist. Allerdings werden Spezialisten unseres Faches immer gebraucht werden.

19.09.2013


Frage:

 

.....ich möchte gerne einige Fragen über die Weiterbildung für den Facharzt in Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Deutschland stellen. Ich hoffe, Sie könnten mir weiter helfen. Ich bin Doppelapprobiert aus Finnland (Helsinki Universität). Zahnmedizin 05/2004, Medizin 06/2011. Ich war schon in der Ausbildung für Kieferchirurgie bevor ich das Medizinstudium abgeschlossen habe und werde die Fachzahnarzt Ausbildung in Mund- und Kieferchirurgie (6 Jahre Ausbildung) im Frühling 2014 in Finnland abschliessen. Seit 04/2013 bin im Inselspital Bern auf der Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie als Assistenzarzt angestellt. Ich sehe meine Zukunft im deutschsprachigen Raum, habe aber Probleme mit der schweizerische Ausbildung wegen meiner fehlenden allgemeinchirurgischen Ausbildung (2 Jahre).

Wie sollte ich vorgehen, falls ich mich für die deutsche Facharztausbildung bewerben möchte?
Wird meine Ausbildung in der Universitätsklinik für Mund- und Kieferchirurgie in Helsinki, Finnland, die ich nach dem Abschluss meines Medizinstudiums gemacht habe anerkannt in Deutschland?
Wird etwas von meiner abgeschlossene Fachzahnarzt Ausbildung in Helsinki auch in Deutschland anerkannt?
Ich denke die Ausbildungszeit in der Schweiz wird mir hoffentlich angerechnet?
Könnten sie mir den geforderten Operationskatalog für deutsche Mund-;Kiefer- und Gesichtschirurgen beilegen?

Antwort::
...es ist davon auszugehen, dass Ihnen die zuständige Landesärztekammer in Deutschland Ihre Weiterbildungszeiten sowohl in Finnland als auch in der Schweiz auf Antrag anerkennt,
sofern diese Zeiten mehr als 6 Monate betragen. Das heißt, dass seit Juni 2011 gut 2 Jahre bis jetzt anerkannnt werden könnten. Zuständig ist diejenige Kammer, in deren Bereich Sie tätig werden.

Im allgemeinen kann ein Jahr Ihrer oralchirurgischen Weiterbildung als Zahnarzt auf die Weiterbildung MKG angerechnet werden, sofern der Weiterbilder ein Facharzt für MKG ist.
Im Idealfall könnten bei Ihnen insgesamt drei Jahre MKG anerkannt werden, so dass Sie in Deutschland noch zwei Jahre bräuchten.

Aber das sind immer Einzelfall-Entscheidungen durch die Kammern, die Ihren Antrag prüfen.

Die Muster- Weiterbildungsordnung mit OP-Katalog (Richtlinien) finden Sie bei der Bundesärztekammer unter


http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=1.128.129

18.09.2013


Frage:
... ich bin Arzt und an einer Weiterbildung im Bereich MKG-Chirurgie bzw. nach erfolgtem Zahnmedizinstudium an einer Weiterbildung im Fach Oralchirirgie bzw. Paradontologie interessiert. In denen auf Ihrer Seite aufgeführten FAQ habe ich bereits teilweise Antworten auf die Anrechenbarkeit abgeleisteter Zeiten in der Oralchirurgie auf die Weiterbildung MKG-Chirurgie gefunden (siehe Anhang). Meine Frage an Sie ist nun:

Ist es möglich sich auch erbrachte Weiterbildungszeiten bzw. Weiterbildungsleistungen im Bereich der MKG-Chirurgie, welche vor der Approbation zum Zahnarzt erbracht wurden , nach erfolgter zanhmedizinischer Approbation auf die Weiterbildung zum Oralchirurgen bzw. Paradontologen anrechnen zu lassen oder ist diese Art der Weiterbildung per se erst möglich nachdem eine zahnärztliche Approbation erfolgt ist ?

Des Weiteren habe ich gehört, dass in einigen Bundesländern (z.B. LÄK Nordrhein) mit der Anmeldung zum Facharzt für MKG-Chirurgie auch gleichzietig der Erwerb der Bezeichnung Oralchirurg möglich ist oder ist dies ein Irrtum meinerseits.

Antwort:
diese Frage der Anerkennung solcher Leistungen auf OC kann man nicht generell beantworten. Bitte wenden Sie sich an die zuständige Zahnärztekammer mit der Bitte um Prüfung und Anerkennung Ihrer Vorleistungen. In den mir bekannten Weiterbildungsordnungen gibt es Bestimmungen, die eine Anerkennung von vergleichbaren Leistungen ermöglichen kann. Das sind aber immer Einzelfall-Entscheidungen der Kammern.

Gleiches gilt für Ihre zweite Frage. Dieses trifft meines Wissens für Nordrhein zu, wird aber ganz individuell von den ZÄ-Kammern gehandhabt.

Zuständig ist immer diejenige Kammer, in deren Bereich Sie arbeiten. Wenn Sie nicht beschäftigt sind, gilt der Wohnort.

16.09.2013


Frage:
.....im Jahre 2011 habe ich mein Studium (5 Jahre in Fachrichtung Zahnmedizin) an der Nationalen medizinischen Universität in Lwiw (Ukraine) abgeschlossen. Danach folgten 2 Jahre Masterstudiums am Lehrstuhl für Chirurgische Zahnmedizin und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie an der erwähnten Universität mit anschließender Magisterarbeit (Prädikat: Sehr gut Gleichzeitig habe ich 2 Jahre lang im ambulanten Bereich in der Universitätsklinik gearbeitet, regelmäßig Bereitschaftsdienst geleistet und habe reiche praktische Erfahrungen im Bereich Plastische Chirurgie, Traumatologie, Zahnmedizin, Kinderheilkunde und Onkologie gesammelt.

Ich bin sehr an einer Weiterbildung und Forschung im Bereich Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie interessiert. Da in Deutschland diese Branche weit vorangekommen ist und viel mehr Möglichkeiten bietet, an die neuesten Tendenzen in Forschung und Praxis zu gelangen, ist eine Weiterbildung an einer deutschen Universitätsklinik für mich von großem Interesse.

Ich möchte gerne wissen, ob es möglich wäre, bei Ihnen eine Weiterbildung anzutreten und welche Unterlagen ich einreichen muss.......


Antwort:
......vielen Dank für Ihr Interesse an einer deutschen Aus- und Weiterbildung. Da die Ukraine nicht Mitglied der Europäischen Union ist, werden die in der Ukraine ausgestellten Prüfungszeugnisse, Examina, Zertifikate etc...... nicht automatisch in Deutschland anerkannt. Deshalb müssen Sie aller Voraussicht nach mit einer Gleichwertigkeitsprüfung Ihrer Unterlagen bei einer Bewerbung an einer deutschen Weiterbildungsstelle rechnen.
In Deutschland ist Mund - Kiefer - Gesichtschirurgie ein Fachgebiet der Medizin. Deshalb wird zum Eintritt in die Weiterbildung zum MKG-Chirurgen ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Medizin und die medizinische Approbation verlangt. Am Ende der Weiterbildung muss zur Erlangung des Facharztdiplomes für MKG-Chirurgie zusätzlich die zahnmedizinische Approbation nachgewiesen werden........

22.08.2013

 


Frage:
.......ich bin Arzt und Zahnarzt. Meine medizinische, als auch meine zahnmedizinische Approbation wurden in Rumänien erteilt.
Ich möchte gerne eine Weiterbildung im Bereich der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Deutschland machen. Ich möchte aber wissen, ob es für mich möglich wird, nach dem Training als Assistenzarzt in einer deutschen Klinik, Facharzt für MKG-Chirurgie zu werden? Was sind die Anforderungen und welche sind die Chancen für einen Ausländer, solch eine Prüfung abzulegen und/oder zu bestehen?
Und noch eine Frage: wenn ich Facharzt für MKG in Rumänien werde, darf ich in Deutschland als Assistenzarzt arbeiten, oder eine Stelle als Assistenzarzt (für eine Zeitlang) besitzen?

Antwort:
.......Die Voraussetzung zum Eintritt in die Weiterbildung zum Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen setzt in Deutschland ein abgeschlossenes Studium der Medizin und die medizinische Approbation voraus. Das zahnmedizinische Examen und die zahnmedizinische Approbation sind spätestens mit Erhalt des Facharztdiploms zum Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen nachzuweisen.
Wenn Sie diese Voraussetzungen erfüllen, können Sie sich an einer Klinik oder Fachabteilung für MKG-Chirurgie mit Weiterbildungsberechtigung um eine Assistenzarztstelle in Deutschland bewerben. Nach Abschluß der Weiterbildungszeit von 5 Jahren und Vorlage der erforderlichen Weiterbildungsinhalte können sie sich selbstverständlich zur Facharztprüfung anmelden. Nach bestandenem Examen erhalten Sie das Facharztdiplom für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie.
Die Chancen für einen Ausländer mit guten Kenntnissen der deutschen Sprache die Prüfung zu bestehen, sind mit den Chancen eines deutschen Kandidaten gleichzusetzen.
Wenn Sie mit dem rumänischen Facharztdiplom für MKG-Chirurgie in Deutschland arbeiten wollen, können Sie nicht mit einer automatischen Anerkennung des Diploms rechnen, da die rumänischen und deutschen Aus-und Weiterbildungsgänge auf europäischer Ebene nicht harmonisiert sind.

19.08.2013

 


Frage:
..ich studiere momentan Humanmedizin in München und interessiere mich sehr für das Fachgebiet MKG Chirurgie. Ich habe auf Ihrer Seite gelesen , dass nur in Bayern und BW die Doppelapprobation vor der Weiterbildung zum MKG Chirurg vorliegen muss. Deshalb wollte ich fragen, ob es eine Rolle spielt, wo in Deutschland ich meine Approbation erworben habe? Kann ich mit meiner humanmedizinischen Approbation, die ich in Bayern erworben habe, sofort mit der WB in einem anderen Bundesland (außer Bayern und BW) anfangen und parallel dazu Zahnmedizin studieren oder bin ich an der Regelung von Bayern und BW gebunden?

Antwort:
...entscheidend für die Bestimmungen zur Weiterbildung ist, in welchem Bundesland Sie Ihre Weiterbildung durchführen. Jede Landesärztekammer hat eine eigene Weiterbildungsordnung mit gewissen Unterschieden.
Die Approbation zum Arzt ist ein Akt des Bundesrechtes und somit in ganz Deutschland gültig, unabhängig von der ausstellenden Behörde, die dieses im Auftrage des Bundes durchführt.
Das heißt, Sie können mit Ihrer Approbation als Arzt bundesweit Ihre Weiterbildung zum MKG-Chirurgen außerhalb Bayerns und Niedersachsens beginnen ohne die zahnärztliche Approbation zu besitzen.

Weiterbildung ist Landesrecht, deshalb kommt es zu diesen Unterschieden in den Bestimmungen.


Frage:
...ich komme aus Bulgarien und arbeite seit ca. 2 Jahren als Assistenzarzt im Gebiet Chirurgie. Vor einiger Zeit habe ich mich erkundigt, dass eine Ausbildung in der MKG mit gleichzeitigem Studium der Zahnmedizin möglich ist. Aufgrund dieser Information bin ich auf die Idee gekommen meine jetzige Ausbildung rasch zu ändern.
Ich bin momentan auf der Suche nach einer Assistenzarztstelle in der MKG mit der Ansicht neben der Arbeit in einer MKG-Abteilung mit Ausbildungsberechtigung Zahnmedizin zu studieren.
Meine Fragen sind:
1. In wie weit wäre es möglich eine Voll- oder Teilzeitbeschäftigung im Gebiet MKG mit einem Zahnmedizinstudium zu kombinieren?
2. Wie lange dauert das Zahnmedizinstudium nach abgeschlossenem Medizinstudium?
Ich bin hier in Deutschland als Arzt mit Approbation tätig, aber das Medizinstudium habe ich in Bulgarien absolviert. Wird es hier anerkannt? Wenn ja muss ich dann nur die zahnmedizinische Prüfungen ablegen, oder alles von vorne anfangen?
3. Muss ich die DSH bestehen um einen Studienplatz zu bekommen, obwohl ich hier als approbierter Arzt seit 2 Jahren arbeite?

Antwort:
.......in Ihrer e-mail teilen Sie mit, dass Sie in Deutschland als Arzt mit der ärztlichen Approbation im Gebiet Chirurgie arbeiten.
Davon ausgehend ergeben sich die folgenden Antworten für die Fragen 1-3.
Zu 1) Grundsätzlich ist es möglich neben der Tätigkeit als Assistenzarzt in der MKG-Chirurgie ein Studium der Zahnmedizin aufzunehmen. Selbstverständlich kann dies nur in Absprache mit dem Leiter der Abteilung für MKG-Chirurgie erfolgen, in der Sie eine Ass.-Stelle erhalten. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Einen Vertrag mit Vollzeitbeschäftigung bei gleichzeitigem Zahnmedizinstudium können Sie nicht erwarten.
Zu 2) Die Regelstudienzeit für das Zahnmedizinstudium in Deutschland beträgt 10 Semester, danach erfolgt das Staatsexamen. Grundsätzlich ist zur Erlangung der zahnärztlichen Approbation das volle Zahnmedizinstudium erforderlich. In Absprache mit der Universität und der Gesundheitsbehörde des Bundeslandes, in dem Sie das Studium aufnehmen, können bei Gleichwertigkeit des bulgarischen und deutschen Medizinstudiums Studiensemester des Medizinstudiums auf das Zahnmedizinstudium angerechnet werden.
Zu 3) Die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ( DSH ) dient dem Nachweis deutscher Sprachkenntnisse nicht muttersprachlicher Studienbewerber für ein Hochschulstudium in Deutschland. Demnach müssten Sie sich für eine Prüfung anmelden. Diese Frage sollten Sie jedoch ergänzend mit der Universität klären, an der Sie Ihr zahnmedizinisches Studium aufnehmen wollen.

05.08.2013


Frage:
................... ich befinde mich gerade in den
Vorbereitungen für mein medizinisches Staatsexamen. Im Herbst beginne ich dann das Zahnmedizinstudium und parallel dazu habe ich eine halbe Stelle in
der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Diese Stelle wird über Studienbeitragsmittel finanziert und dementsprechend bin ich auch an einem
größeren Projekt beteiligt. Natürlich bin ich der Hoffnung, dass meine Arbeitszeit in der MKG auch für meinen Facharzt anerkannt wird. Deswegen
wollte ich mich direkt bei Ihnen erkundigen, welche Kriterien erfüllt sein müssen bezüglich der klinischen Tätigkeit damit mir die Zeit anerkannt wird.
Aus anderen Fächern weiß ich, dass auch ein halbes bis ganzes Jahr, in dem ausschließlich geforscht wird, für den Facharzt anerkannt wird. Trifft das
auch für die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie zu?..................

Antwort:
.....Wenn Sie Assistenzärztin/ -arzt an einer Klinik für MKG sind, dann zählt diese Zeit grundsätzlich für die Weiterbildungszeit für MKG, da in NRW erst zum Abschluss der WB das zahnmedizinische Examen vorliegen muss.

Was Sie zunächst schwerpunktmäßig in der MKG-Klinik machen, ist nicht streng reglementiert.
Man erwartet von Universitätsassistenzärzten und -ärztinnen, dass diese wissenschaftlich arbeiten.
Wenn Sie aber formal einem theoretischen Fach zugeordnet sind, z.B. Biochemie, Anatomie, Physiologie, Pharmakologie, o.ä., sind zur Zeit wohl 6 Monate anrechnungsfähig auf die WB. Es empfiehlt sich unbedingt eine Anfrage bei der Ärztekammer Nordrhein.
Bei der nächsten Novelle der WBO, die 2014/2015 kommen soll, ist eine Verlängerung auf 12 Monate für die Anrechungsfähigkeit theoretischer Fächer in der Diskussion.

25.07.2013

 


Frage:
.........ich studiere zurzeit im 7. Semester Zahnmedizin und werde vorraussichtlich nach dem SS2015 Staatsexamen machen. Aufgrund der Erfahrungen im jetzigen Studium und meiner Nebentätigkeit am Uniklinikum möchte ich gerne noch Humanmedizin studieren um MKG-Chirurg zu werden. Die Chancen einen Studienplatz für HM zu bekommen sind laut hochschulstart.de zu einem WS als sehr gut einzustufen. Da die meisten Kurse leider nicht auf das HM-Studium anrechnet werden, werde ich vorraussichtlich nur 1 Semester höher gestuft und hätte dadurch noch weitere 5,5 Jahre HM Studium vor mir. Darauf folgen noch Facharztausbildung mit 6 Jahren und Plastische Operationen mit 3 Jahren Fortbildungszeit.
Aufgrund dieser sehr langen Ausbildungszeit muss es doch wohl für MKGler einen erheblichen Vorteil geben als für einen Oralchirurgen (im Blick auf die Tätigkeit, Bezahlung)?. Schaut man sich jedoch das Leistungsspektrum in den Praxen an, so ähneln die sich doch sehr den Tätigkeiten eines Oralchirurgen!? Da frag ich mich nur warum man dann ein Doppelstudium braucht für eine fast gleichwertige Tätigkeit??
Ist es möglich neben dem HM Studium Teilzeit in einer Zahnklinik (z.B. an der Uniklinik) als Zahnassistent zu arbeiten? Kann man nebenher auch die Weiterbildung zur Oralchirurgie machen und diese auf die Facharztausbildung anerkennen lassen? Wie realistisch ist so etwas? Schließlich muss man ja sein zweites Studium auch finanzieren. Gehen die Unikliniken oder freien Praxen auf solche Tätigkeiten überhaupt ein? Haben Sie da Erfahrungen?

Antwort:
...vielen Dank für ihre Anfrage. Zunächst eine Korrektur: Die Weiterbildungszeit für MKG-Chirurgie beträgt 5 Jahre und nicht - wie von Ihnen angenommen- 6 Jahre.
Zu Ihrem Vergkeich von Oralchirurgie mit MKG-Chirurgie gehen Sie völlig zutreffend davon aus, dass beide Disziplinen im Bereich der Oral -bzw. Mundchirurgie deckungsgleiche Tätigkeitsfelder haben. Für den Bereich der Kiefer - besonders aber für den Bereich der Gesichtschirurgie ist eine abgeschlossene klinisch-operative Weiterbildung auf dem Boden der ärztlichen zusätzlich zur zahnärztlichen Approbation erforderlich.
Wenn Sie sich also auf die dento-alveolären Operationen beschränken wollen, sind Sie mit der in Deutschland angebotenen Aus-und Weiterbildung zum Oralchirurgen sehr gut vorbereitet. Wenn Sie jedoch das breite Spektrum der MKG-Chirugie beherrschen wollen, müssen Sie den längeren Weg des Doppelstudiums mit anschließender Facharztausbildung auf sich nehmen.
Grundsätzlich ist es möglich neben der Tätigkeit als (Teilzeit-) Assisstent in einer zahnärztlichen Abteilung das HM-Studium aufzunehmen. Dafür gibt es jedoch keine bundesweit einheitlichen Regelungen, sondern hängt wesentlich von den Verhandlungen des Antragstellers mit seinem Chef und der Klinikverwaltung ab.
Das Gleiche gilt selbstverständlich für die Weiterbildung zum Oralchirurgen während HM-Studiums.
In einigen Bundesländern wird die Weiterbildungszeit Oralchirurgie bis zu einem Jahr auf die WBZ MKG-Chirurgie angerechnet. Zur Zeit laufen Verhandlungen diese Möglichkeit auf zwei Jahre zu erhöhen. Die neue ärztliche Weiterbildungsordnung wird voraussichtlich jedoch nicht vor 2015 in Kraft treten.

03.06.2013

 


Frage:
....Ich wende mich an Sie mit mit einer Frage hinsichtlich der WBO bzw. der Anrechenbarkeit von fachfremden Tätigkeiten. Ich habe im Herbst 2011 meine humanmedizinische Approbation erhalten und ab März 2012 meine assistenzärztliche Weiterbildung in einer HNO-Abteilung begonnen. Da bereits zuvor mein langfristiges Ziel die MKG war, habe ich dann schließlich nach Erhalt meines Studienplatzes in der Zahnmedizin meine Stelle gekündigt und werde im Herbst 2013 eine Tätigkeit in einer MKG-Abteilung mit 36-monatiger Weiterbildungberechtigung aufnehmen.
Nun zu meiner eigentlichen Frage: Das die Anrechenbarkeit von fachfremden Weiterbildungszeiten (in diesem Fall HNO) laut Muster-WBO zwar eigentlich bis 12 Monate vorgesehen ist, aber letztendlich Ländersache ist (s. Bayern und Nds.), ist mir bewusst. Meine Frage bezieht sich jedoch auf den genauen Inhalt der fachfremden Weiterbildungszeit. Da die HNO und MKG ja bekanntermaßen in gewissen Hinsichten durchaus sehr redundante Fächer sind, ist klar. Kann ich mir daher evtl. auch Operationen / Prozeduren deren Beschreibung in den Logbüchern für HNO und MKG (z.B. "Sonographien" in der WBO HNO bzw. MKG des Landes Hamburg) exakt übereinstimmt anrechnen lassen, auch wenn der Weiterbildungsbefugte (Chefarzt der HNO-Klinik) keinerlei Weiterbildungsermächtigung für die MKG hat? Oder gibt es eine Möglichkeit die Anrechnung dieser Leistungen beider jeweiligen Ärztekammer zu beantragen? Da ich noch am Anfang meiner Weiterbildung stehe, nun zunächst in ein kleineres Haus wechseln werde und Mangels Austausch mit erfahreneren Kollegen wenig Informationen darüber habe, wie einfach oder schwierig es ist, den Prozedurenkatalog zu vervollständigen,wäre ich Ihnen für eine Antwort überaus dankbar.

Antwort:
.........zunächst haben Sie recht, dass die Bestimmungen zur Anrechnungsfähigkeit "Kann-Bestimmungen" darstellen, d.h., dass
Sie in jedem Falle einen Antrag an die für Sie zuständige Landesärztekammer stellen müssen. Diese ist entweder diejenige , die für Ihre
Arbeitsstätte zuständig ist oder bei Nicht-Beschäftigung diejenige , in der Ihr Wohnort liegt.
Gleichwertige Inhalte können, so ist die Spruchpraxis der Kammern, anerkannt werden auch wenn der Weiterbilder keine Befugnis für Ihr Zielfach hat aber
für sein eigenes. Ein Jahr Weiterbildung in der HNO bei einem dafür befugten Weiterbilder kann pauschal angerechnet werden.

Die Absicht der Bundesärztekammer und der Landesärztekammern ist es, diesen Prozess wechselseitiger Anerkennung zu fördern.
Also stellen Sie Ihren Antrag und verweisen Sie bei etwaigen Diskussionen auf die laut verkündeten Absichten der Körperschaften, vor allem der BÄK und des Deutschen Ärztetages, diese Flexibilität zu fördern........

12.04.2013

 


Frage:
......ich habe gesehen, dass auf Ihrer Seite Fragen zum Thema Ausbildung zum MKG- Chirurgen beantwortet werden und würde daher selbst gerne zwei Fragen stellen.
Ich studiere Zahnmedizin im 8. Semester und bin nächstes Jahr mit diesem Studium fertig. Danach würde ich sehr gerne Humanmedizin studieren um MKG- Chirurg werden zu können. Meine Frage: hat man mit diesem Ziel irgendwelche Vorteile bei der Vergabe von Studienplätzen durch die ZVS oder durch die Universitäten selbst? Also gibt es eventuell sogar ein paar Plätze, die extra für Studenten mit diesem Ziel vorbehalten sind oder hat das abgeschlossene ZM- Studium und die Zielsetzung MKG keinerlei Einfluss auf so etwas?
Meine zweite Frage wäre ob es möglich ist parallel zum HM- Studium die FA- Ausbildung zum Oralchirurgen zu machen? Ich habe nämlich gehört, dass diese Ausbildung nur in Vollzeit abgeleistet werden kann und daher würde ich wissen ob es da Ausnahmen gibt wenn man MKG- Chirurg werden möchte. Sollte dies nicht der Fall sein, könnten Sie mir möglicherweise andere Maßnahmen/Arbeiten nennen, die man parallel zum HM-Studium machen kann, die einem später auf die FA- Ausbildung MKG angerechnet werden könnten?

Antwort:
....die erste Frage kann ich pauschal nicht beantworten. Meines Wissens gibt es Sonderquoten für fertige Zahnärzte, die das Zweitstudium mit
dem Ziel MKG anstreben. Fragen Sie den Hochschullehrer für MKG an Ihrer Zahnklinik und Ihr Dekanat der med. Fakultät.

Eine Weiterbildung zum Fachzahnarzt/ärztin für Oralchirurgie kann auch in Teilzeit absolviert werden, auch hier empfiehlt sich die Lektüre der Weiterbildungsordnung der Landeszahnärztekammer und eine Anfrage dort, in deren Bereich Sie diese WB durchführen wollen.
Zur Zeit kann ein Jahr Oralchirurgie als Zahnarzt auf MKG anerkannt werden (in Hessen bis zu 2 Jahren), wenn der Weiterbilder Mkg-Chirurg mit Weiterbildungsbefugnis der Ärztekammer ist.......

Nachtrag des Fragenden:
......was die Sonderquote für eine Zulassung zu einem Zweitstudium für fertige Zahnmediziner angeht habe ich mich erkundigt. Und zwar gibt es auf hochschulstart.de ein ausführliches Merkblatt dazu. Im Prinzip geht es darum auf der Grundlage seines Erststudiums (Abschlussnote entscheidend) und der Gründe aufgrund derer man ein zweites Studium anstrebt einen möglichst hohen Punktwert zu erhalten. Soweit ich das verstehe gibt es jedes Semester, ähnlich wie beim NC, einen bestimmten Wert den man erreichen sollte. Bewerber mit höherer Punktzahl werden denen mit niedrigerer vorgezogen. Das heißt je besser der Abschluss des ersten Studiums desto höher die Punktzahl und je dringlicher ein zweites Studium ist (zB. bei dem Ziel MKG zwingend erforderlich) desto höher auch hier die Punktzahl. Diese Werte werden addiert und ergeben dann die Punktzahl mit der man eingestuft wird. Soweit ich das sehe sollte man ZM daher mindestens mit einem "gut" oder voll "befriedigend" abegeschlossen haben um eine Chance zu haben. Insgesamt stehen dafür, so habe ich gelesen, 3% der Plätze zur Verfügung............ 11.04.2013

03.04.2013

 


Frage:
..........Ich habe zunächst Zahnmedizin studiert und dann vor bzw. neben dem Humanmedizinstudium in kieferchirurgischen Praxen gearbeitet. Gibt es neuerdings die Möglichkeit, die Zeit in den kieferchirurgischen Praxen -ohne ärztliche Approbation- für die Facharztausbildung MKG anerkennen zu lassen und wenn ja, was sind die Voraussetzungen?.................

Antwort:
..........es gibt eine Empfehlung der Bundesärztekammer an die Landesärztekammern, dass bis zu einem Jahr einer Oralchirurgischen Weiterbildung als Zahnarzt, also vor der Ärztlichen Approbation, auf die WB MKG angerechnet werden kann, wenn der Weiterbilder, sprich Praxisinhaber, die Befugnis dafür hat. D.h., er muss Facharzt für MKG sein und die Befugnis zur Weiterbildung für MKG von der Landesärztekammer haben.
Falls diese Vorrausetzungen vorliegen, sollten Sie einen Antrag an die für Sie zuständige Landesärztekammer Niedersachsen stellen....

19.03.2013


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